Ingpuls-Spendengeld geht an zwei Herzensprojekte

Stellvertretend für alle Gründerinnen und Gründer im Ruhrgebiet setzte sich Dr.-Ing. Christian Großmann (38), Mitglied der Geschäftsführung der Ingpuls GmbH in Bochum, im Februar 2018 die traditionsreiche Moritz Fiege Bierkutschermütze auf. Im März 2021 fiel nach reiflicher Überlegung die Entscheidung über die Vergabe des Preisgeldes in Höhe von 5.000 Euro. Dieses fließt zu gleichen Teilen an das „Worldfactory Start-up-Center“ (WSC) der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und den Verein „Kinderhospizdienst Ruhrgebiet“ mit Sitz in Witten.


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Finanzspritze für Startup- und Gründerszene im Revier

Geplant war initial die Gründung eines eigenen Fördervereins für Tech-Talente aus der Region. Aber das stetige Wachstum des Unternehmens verzögerte die Umsetzung ein ums andere Mal. Die aktuelle Pandemie hat mehr als deutlich gemacht, dass das Preisgeld aber lieber heute als morgen wichtigen Projekten zugutekommen soll. Zu den jetzt ausgewählten Projekten pflegt die Ingpuls GmbH schon lange eine enge Bindung. Das Worldfactory-Start-up Center (WSC) ist eines der sechs vom Land Nordrhein-Westfalen ausgezeichneten „Exzellenz Start-up Center.NRW“, welche 2018 beim Förderwettbewerb „Exzellenz Start-up Center.NRW“ hervorgegangen sind. Neben anderen Unternehmern haben auch die Gründer von Ingpuls das Vorhaben bereits in der Antragsphase beratend unterstützt. Gleiches gilt für die lokale Gründerszene, die das inzwischen mittelständische Unternehmen von Anfang an durch verschiedene Maßnahmen aktiv unterstützt hat. „Die typischen Werte des Ruhrgebiets, wie die Mentalität des Anpackens oder der Wille, Dinge gemeinsam voran zu bringen, sind bei uns tief verankert. Für uns war daher klar, dass wir einen Teil dieser Spendensumme wieder in diese Richtung leiten möchten, um die Startups im Ruhrgebiet zu unterstützen“, sagt Ingpuls-Geschäftsführer Dr.-Ing. Christian Großmann.

Begleitung sterbenskranker Kinder – ein Herzensprojekt

Die zweite Hälfte des Preisgeldes fließt dem „Kinderhospizdienst Ruhrgebiet“ zu. Der Verein koordiniert die ehrenamtliche Begleitung schwerst- oder unheilbar erkrankter Kinder und Jugendlicher sowie ihrer Angehörigen beim Abschiednehmen und über den Tod hinaus. Mit der Spende folgt die Ingpuls dem Wunsch der eigenen Belegschaft, die den Verein im Jahr 2020 zu ihrem Herzensprojekt erklärte. "Seit einigen Jahren führen wir im letzten Quartal des Jahres eine Mitarbeiterumfrage durch, im Zuge derer wir unser Herzensprojekt auswählen. Die Projekte werden zuvor ebenfalls von den Mitarbeitern vorgeschlagen." sagt Felix Manhart (Marketing & Kommunikation).
Neben der Spendensumme, welche von Moritz Fiege bereitgestellt wird, stockt die Belegschaft die Spendensumme also auf: „Das Wohl der Kinder in Bochum und Umgebung liegt uns sehr am Herzen, das lässt sich bei den vorgeschlagenen Projekten unserer Mitarbeiter beobachten. Diesmal wuchs bei uns der Wunsch, sich für die Schwerkranken einzusetzen“.

  


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